Soli-Erklärung der Kampagne LiZ Bonn mit dem Autonomen Zentrum in Köln-Kalk

Seit nun fast drei Jahren besteht das Autonome Zentrum in Köln-Kalk, welches sich zu einem wichtigen Ort für unkommerzielle Veranstaltungen und selbstverwaltetes Leben im Kölner Raum entwickelt hat. Das AZ Köln versteht sich selbst als einen „selbstverwalteten, unkommerziellen Raum für Politik, Kunst und Kultur“. Dieser Raum soll nun verschwinden. Am 13.März 2013 wurde dem Autonomen Zentrum von der Sparkasse Köln Bonn zum 30.Juni hin gekündigt. Es gab immer wieder Versuche in den Dialog mit der Sparkasse, Politik und Verwaltung zu treten. So wurde im Frühjahr 2011, zusammen mit der Sparkasse Köln-Bonn ein gültiger Nutzungsvertrag unterzeichnet. Dieser verliert durch die Kündigung seine Gültigkeit.

Auf der Internetseite heißt es: „Eine Kündigung ist keine Räumung. Wir haben das Autonome Zentrum vor knapp drei Jahren besetzt und wir brauchen keine Verträge, um es zu erhalten.“

Diesem Statement schließen wir, die Kampagne LiZ, uns an und solidarisieren uns mit den (bald wieder) Besetzer_innen des Autonomen Zentrums in Köln-Kalk, welche ihren erkämpften Freiraum nicht ohne weiteres wieder hergeben werden.

Kein Tag ohne!

Kampagne für ein Libertäres Zentrum (LiZ) Bonn

Solierklärung des Institut für vergleichende Irrelevanz

Erklärung des Institutes für vergleichende Irrelevanz (IvI) – Solidarität mit dem autonomen Zentrum in Köln!

Das autonome Zentrum Köln/Kalk ist derzeit akut von einer Räumung bedroht. In den vergangenen zwei Jahren wurde im Kölner Stadtteil Kalk in der leerstehenden Kantine eines ehemaligen Betriebsgeländes das autonome Zentrum Köln aufgebaut. Das Gelände ist im Eigentum der Kölner Stadtsparkasse, die zu 70% der Stadt Köln gehört. Bereits im letzten Jahr hat das AZ eine drohende Räumung abwenden können. In Verhandlungen mit Sparkasse und der Stadt wurde eine von politischen Parteien geforderte „Legalisierung“ des Projekts angenommen. In diesem Jahr soll die Stadt das Vertragsverhältnis übernehmen. Diese hat jedoch vor das Vertragsverhältnis einseitig aufzukündigen. Das Gebäude soll abgerissen und neu bebaut werden.

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Solidaritätserklärung des sozialen Zentrums Es.Col.A aus Porto/Portugal

Leider ist diese Solierklärung der Es.Col.A in Porto im Postfach untergegenagen. Trotzdem kein Grund sie nicht zu veröffentlichen, lieber etwas zu spät als nie.

Auch in Porto kriegt die öffentliche Verwaltung nichts auf die Reihe, ausser eben Selbstorganisation verhindern zu wollen und auch in Porto werden Nazis scheisse gefunden. Trotz einer Räumung angeordnet durch die lokale Politik, haben die Menschen in Porto die Stadtverwaltung gezwungen, der Wiedereröffnung des sozialen Zentrums Es.Col.A nicht im Wege zu stehen.

Muito obrigado para essa mensagem de solidaridade! Ocupa o mundo!

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Kündigung des Mietvertrags mit dem Autonomen Zentrum – AStA der Universität Köln fordert kulturellen Freiraum zu erhalten

AStA Universität Köln

In der Ratssitzung am 14.02.2012 wurde offensichtlich beschlossen, dass die Stadt das Gelände kaufen wird, auf dem sich das Autonome Zentrum befindet.

Vor dem Verkauf soll aber der Mietvertrag mit dem Autonomen Zentrum gekündigt werden.

Damit wird erneut von Versprechen abgewichen. Aus einer Herzensangelegenheit (Oberbürgermeister Jürgen Roters im Wahlkampf) wurde ein Nutzungsvertrag, der von der Stadt übernommen werden sollte. Nun wird mit dem Abriss gedroht.

“Als Mitglied im Förderverein des Autonomen Zentrums fordert der AStA der Uni Köln die Entscheidungsträger auf, alle erdenklichen Schritte zu gehen, die erforderlich sind, um das Autonome Zentrum zu erhalten” befindet Philipp Schubert, 2. AStA Vorsitzender.
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Solidarische Gruesse aus Indien

Solidaritätserklärung an das AZ

Dies ist eine Solidaritätserklärung aus den indischen Städten Panaji, Udaipur und Mumbai an das Autonome Zentrum in Köln und alle anderen sozialen Zentren dieser Welt. Aus einem Land, in dem die Schere zwischen Reich und Arm weit auseinander klafft, der Ausverkauf der letzten Ressourcen durch die großen Konzerne schon weit fortgeschritten ist und Rassismus nach wie vor eine große Rolle in den Köpfen vieler Menschen spielt, also aus einem Land, in dem soziales Engagement, wie ihr es in Köln tagtäglich zeigt, bitter nötig wäre, schicken wir euch unsere Unterstützung.

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Soli-Erklärung vom AZ Altona (Hamburg)

Danke für die schöne Solierklärung des Hamburger AZ-Altona. Wir freuen uns auf viele Überraschungen in den nächsten Monaten.

Kein Tag ohne AZ Köln! Kein Platz für Pro-Köln!*

Die SPD scheint in ihren Rei­hen ein eher schi­zo­phre­nes Ver­hält­nis zu links­al­ter­na­ti­ver Kul­tur zu pfle­gen: Bei der Roten Flora in Ham­burg will sich Olaf Scholz über­haupt nichts an­de­res dort vor­stel­len kön­nen, in der Kam­pa­gne für ein Au­to­no­mes Zen­trum Al­to­na sieht Mark Clas­sen hin­ge­gen nur Stö­rer_in­nen ohne ge­sell­schaft­li­che Re­le­vanz und über die Zu­kunft des Wa­gen­plat­zes Zomia ist Mar­kus Schrei­ber sich si­cher: Die müs­sen da weg, weil, das geht doch nicht so was.

Letz­te­res ist of­fen­bar auch die Hal­tung des Köl­ner Bezirksbürgermeisters Markus Thiele, dessen Fraktion mit aus Ham­burg be­kann­ten stadt­po­li­ti­schen Tak­ti­ken ver­su­cht, Bür­ger_in­nen ge­gen­ein­an­der aus­zu­spie­len und für ihre Kam­pa­gne gegen das AZ Köln-Kalk zu ge­win­nen: Eine her­bei ge­dich­te­te Un­ver­ein­bar­keit des AZ mit dem Wunsch nach mehr Grün­flä­chen in Kalk, sowie ein Be­tei­li­gungs­ver­fah­ren bei dem den Bür­ger_in­nen ver­wehrt wird, über mehr als einen Vor­schlag zu ent­schei­den, sol­len den Ab­riss des AZ Köln le­gi­ti­mie­ren. Und das alles, ob­wohl ei­gent­lich un­be­fris­te­te Ver­trä­ge zwi­schen den Be­set­zer_in­nen und der Ei­gen­tü­me­rin des Ge­bäu­des be­ste­hen. Weiterlesen