PM: Autonome und Wagenplatz kündigen Rabaz an

Vernetzungs- und Aktionstage im Oktober in Köln:

„Wir, das Autonome Zentrum und der Wagenplatz „Wem gehört die Welt“ laden alle Interessierten herzlich ein, Teil einer solidarischen und kreativen Bewegung gegen die Verdrängung wichtiger sozialer Freiräume in unserer Stadt zu werden. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen am ersten Aktionswochenende, das vom 4. – 7. Oktober 2018 in Köln stattfindet. Wir kämpfen für den Erhalt bedrohter Projekte – explizit für den Bauwagenplatz und das Autonome Zentrum. Mit Zusammenkünften für Vernetzung und Austausch, einem Aktionstag sowie einer Demonstration werden wir unsere Forderungen zum Erhalt bedrohter Orte wahrnehmbar in die Straßen Kölns tragen. Unser Motto lautet: Nehmt ihr uns unsere Freiräume, nehmen wir uns die Stadt! Somit tragen wir das kulturelle Programm, das monatlich im AZ und auf dem Wagenplatz stattfindet in den städtischen Raum und werden dafür sorgen, dass das Problem der Verdrängung unserer Freiräume und die Idee von einer Stadt als sozialem und lebenswertem Raum nicht mehr länger ignoriert werden kann,“

kündigt Clara Fall vom Komitee für RABAZ in Köln.

HINTERGRUND:
Das Autonome Zentrum Köln in der Luxemburger Straße (kurz: AZ) ist ein Freiraum für Kunst, Kultur, Bewegung und Politik. Über 40 Projekte haben dort ihren Platz, zum Beispiel verschiedene Sportangebote, politische Gruppentreffen, Konzerte, Foodsharing oder auch eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt. Das AZ ist selbstverwaltet und unkommerziell. Genau so verhält es sich auch mit dem Wagenplatz „Wem gehört die Welt“: Er ist ein Ort für unkommerzielle Veranstaltungen und selbstbestimmtes alternatives Wohnen.

Das AZ und der Wagenplatz „Wem gehört die Welt“ bieten wertvolle Freiräume für alle, die sich kommerzielle Angebote nicht leisten können oder von Verdrängung betroffen sind. Hier wird ausprobiert, wie eine ökologisch nachhaltige Gemeinschaft ohne Sexismus, Rassismus, Intoleranz und möglichst frei vom kapitalistischen Denken funktionieren kann – basisdemokratisch.

Der Wagenplatz und das AZ sind jedoch akut bedroht. Das Gelände, auf dem bisher der Wagenplatz steht, soll verkauft werden. Die Stadt möchte das AZ an seinem jetzigen Standort abreißen und beansprucht das Areal für das Prestigeprojekt „Parkstadt Süd“. Die Kommunikation über den Erhalt der Projekte findet mit den Betroffenen des Wagenplatzes nicht statt und das AZ bezeichnet die Gespräche als schwerfällig und schleppend. Uli Rothfuß vom AZ: „Wir haben den Eindruck, es wird eine Strategie des bewussten Verzögerns gefahren und die Verantwortlichen fürchten die längst überfällige gesellschaftliche Diskussion über die Notwendigkeit linksradikaler Orte. Ein Bebauungsplan kann leicht geändert werden – das zeigt auch die Inklusion von Gebäuden wie das neue Stadtarchiv in den gelanten Grüngürtel. Forderungen, auch das Autonome Zentrum in den geplanten Grünstreifen zu integrieren, wurden dagegen nicht einmal ernsthaft diskutiert.“ „Wem gehört die Welt“ existiert seit 29 Jahren und ist der älteste Wagenplatz Kölns. Seit zwei Jahren plant die Stadt Köln den Verkauf des Grundstücks. Trotz wiederholter Aufforderungen der Bewohner*innen ist die Stadt nicht bereit Transparenz für alle Beteiligten zu ermöglichen. Es gibt keine Ansprechperson in den städtischen Behörden, keine klare Zuständigkeit, kein Entgegenkommen. Die Stadt Köln will auf Kosten der Bewohner*innen das Gelände verkaufen, um ihre Versäumnisse einer miserablen Wohnungs- und Kulturpolitik der letzten Jahre damit auszugleichen. „Wir hegen keinerlei Umzugspläne. Trotzdem schafft die Stadt gerade Fakten. Doch wir fordern: Kein Verkauf vom Wagenplatz & die Anerkennung unserer Lebensform – hier und überall!“ sagt eine Bewohnerin des Wagenplatzes.

KÖLN IM GLOBALEN TREND UNSOZIALER VERHÄLTNISSE:
Somit wird deutlich: Der Umgang mit dem Autonomen Zentrum und dem Wagenplatz „Wem gehört die Welt“ reiht sich ein in einen besorgniserregenden globalen Trend. „Wir stellen die bundesweite Entwicklung von Verdrängung unkommerzieller Orte zugunsten kapitalistischer Logik fest,“ so Clara Fall vom RABAZ-Komitee. „Wichtige Freiräume und Projekte werden ohne Skrupel zugunsten zahlungskräftiger Unternehmen wegrationalisiert, die Mieten in vielen deutschen Großstädten sind in den vergangenen Jahren um häufig mehr als 50% gestiegen. Kurz gesagt: ein Leben in den Städten können sich nur noch die leisten, die das notwendige Geld dafür besitzen.“

Dagegen will das AZ und der Wagenplatz ein deutliches Zeichen setzen.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage von RabAZ www.az-koeln.org/rabaz/ und bei Facebook unter https://www.facebook.com/events/583271548786260/

Pressemitteilung
Köln, 19.09.2018

PM: Demonstration für den Hambacher Forst „Bässe statt Bagger“

Kölner Musik- und Kultur-Kollektive rufen Samstag, den 1.9., zum Protest gegen die drohende Rodung des Hambacher Forsts auf. Die Demonstration wird sich ab 15.30 Uhr vom Ebertplatz Richtung Friesenplatz hin zum Grüngürtel bewegen und macht mit lauter Musik und umweltpolitischen Reden auf das aktuell viel diskutierte Thema aufmerksam.

„Das Klima wandelt sich gerade, die Kohlekomission tagt, RWE will roden und baggern, Aktivist*innen besetzen Bäume, die Polizei fährt Großeinsätze – und was macht ein Großteil der Kölner*innen genau jetzt?! Nichts!“

sagt Ronja Radic, Sprecherin der Kollektive, und begründet damit den laut geplanten Demozug mitten durch die Kölner Innenstadt, der auffallen und informieren soll.

Während ganz Deutschland über den Kohle-Austieg spricht, erweitert der Energiekonzern RWE das Rheinische Braunkohlerevier und plant dafür die Rodung des 12.000 Jahre alten und zu seinem Schutz besetzten ‚Hambis‘. Das stößt bundesweit auf Ablehnung, Unverständnis und Protest – nicht nur auf Grund umweltpolitischer Gründe sondern auch weil die Rodungsvorbereitung mit anhaltenden Polizeieinsätzen gegen die
Umweltaktivist*innen verbunden ist. Radic sagt:

„Zum einen geht uns das Klima immer alle etwas an, zum anderen fühlen wir uns mit dem was gerade im Hambacher Forsts passiert auch thematisch sehr verbunden.“

Der Zusammenschluss verschiedener Kölner Kollektive setzt sich für das Wahren urbaner Freiräume und das Gestalten unkommerzieller, subkulltureller Kunst- und Musikveranstaltungen ein. Radic sagt:

„Überall da wo uns Raum zur freien und nachhaltigen Nutzung einfach genommen und so gewaltsam einer profitorientierten Aneignung unterliegt, überall da stehen wir auf und werden laut – für Kölner Freiräume genau so wie für den Schutz des Hambis!“

Die Veranstaltung und weitere Informationen bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1023503384497238/ oder via Twitter unter dem Hashtag #HambiBleibt

PM: Nach OB-Reker-Besuch: Agora Köln e.V. unterstützt AZ

Unerwartete Hilfe erhält das AZ aus der Kölner Stadtgesellschaft. Agora Köln, die Organisation u.a. des Tags des guten Lebens in Köln, fordert in einem öffentlichen Statement [1] von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, den konstruierten Widerspruch zwischen Parkstadt Süd und dem AZ Köln aufzugeben. Henriette Reker war erst kürzlich im Autonomen Zentrum Köln zu besuch und überzeugte sich von den sozialen und kulturellen Projekten am Standort, der im Plangebiet „Parkstadt Süd“ liegt.[2] Bereits 2017 verabschiedete die Bürger_innenschaft im kooperativen Werkstattverfahren eine Resolution für den Erhalt des AZ [3].

Im Offenen Brief von Agora Köln an die Oberbürgermeisterin heißt es, „auch ein Verbleib des AZ am Standort an der Luxemburger Straße muss kein Widerspruch zur Entwicklung der Verlängerung des Grüngürtels sein – denn dies bietet aus unserer Sicht auch eine Reihe von Vorteilen.“ Neben
positiven Effekten für die Parknutzenden („das AZ schützt vor Lärm- als auch die Schadstoffbelastung“) weist Agora darauf hin, dass das AZ unmittelbar zur Belebung des Parks beiträgt („Anlaufpunkt im Entrée der Grünfläche, der diese belebt und diese auch in den Wochenend- und Abendzeiten zu einer aktiv genutzten Fläche“). Auch dass das AZ sich den
Bürger_innen weiter öffnen kann wird von den Verfassenden positiv hervorgehoben und dass das AZ zum Stadtarchiv einen konzeptionell interessanten Kontrapunkt setzt: „Historie und Bewahrung auf der einen Seite, Aufbruch und Veränderung auf der anderen.“ Dass die Stadt derzeit weitere Flächen und Gebäude untersuche, um dem AZ einen Alternativstandort anzubieten, lehnt Agora mit dem Argument ab, hier lieber andere Initiativen vorzusehen, die – anders als das AZ – noch auf der Suche nach Standorten sind.

In der Agora Köln bringen sich das ganze Jahr über hunderte Menschen aktiv ein – Student_innen, kreative Freiberufler_innen, Angestellte, Rentner_innen kommen in den Stadtvierteln und in unseren Projekten als Helfende zusammen. Die von Bürger_innen für Bürger_innen mitgestaltete thematische Arbeit, wie dem alternativen Verkehrskonzept “Verkehr des guten Lebens”, wird breit in der Stadt und in Fachkreisen wahrgenommen. In den Veedeln vor Ort begleiten und betreut Agora innovative Nachbarschaftsprojekte – wie den Boulevard Ehrenfeld. In politischen Ausschüssen und Dialogforen bringt Agora nach eigenen Aussagen „einen frischen, konsequenten Blick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung ein.“

Bereits beim Werkstattverfahren der Stadt Köln vor knapp einem Jahr solidarisierte sich die Bürger_innenschaft mit den Autonomen. Die Resolution aus dem Werkstattverfahren „Parkstadt Süd“ 2017 ist hinter diesem Link dokumentiert:

Quellen und Hinweise:
[1] Agora Köln, Statement 08/2018:
http://www.agorakoeln.de/2018/…/quo-vadis-autonomes-zentrum/
[2] PM zum Besuch von OB Henriette Reker
[3] Link: Beteiligungswerkstatt Parkstadt Süd, 07/2017, Resolution derBürger_innenschaft

Pressemitteilung,
Köln, 06.08.2018

Autonomes Zentrum Köln

PM: Oberbürgermeisterin Reker besucht das AZ und spricht sich für Erhalt in Köln aus

Am Freitag, den 20 Juli 2018, besuchte Oberbürgermeisterin Henriette Reker das Autonome Zentrum an der Luxemburger Straße, um einen eigenen Eindruck vom Zentrum zu bekommen. Sie nahm sich 2 Stunden Zeit und besuchte die Lebensmittelverteilung, die Fahrradwerkstatt, die Siebdruckerei, den Sport- , Yoga-, und Selbstverteidigungskursraum, die Bandproberäume, den neuen Garten, das Kunstatelier, eine Theaterprobe die auf dem Hof stattfand, den Konzert- und Partyraum, den Umsonstladen, den Infoladen und zum Abschluss das Café. OB Reker zeigte sich angetan von dem breiten und unkommerziellen Nutzungsspektrum des AZ. An allen Stationen sprach sie mit den jeweiligen Betreiber*innen. Ihr Besuch machte deutlich, dass der politische Konflikt um den Standort zur Chefinnen-Sache geworden ist und nicht mehr als reiner Verwaltungsakt gehandhabt werden soll.

Zuvor hatte das AZ in einem offenen Brief die Verwaltung scharf kritisiert, nachdem diese keine substanziellen Vorschläge für einen Alternativstandort unterbreiteten konnte. Als Konsequenz dessen brach das AZ die Verhandlungsgespräche bis auf weitere ab. Während des Besuches trugen die Nutzer*innen ihre Argumente für den Verbleib am bisherigen Standort erneut vor.

„Wir fordern die Bebauungspläne abzuändern, um eine Integration des AZ in den Grüngürtel zu ermöglichen und das AZ am bisherigen Standort zu erhalten. Das ist für alle Beteiligten die beste und einfachste Lösung. Blinder Planungsdogmatismus bedeutet für die Lebensqualität von Städten nie etwas Gutes“, so Uli Rothfuß vom AZ.

In den vergangenen Monaten haben Unterstützer*innen des AZ mit Interventionen bei den in die Kölner Stadtgesprächen, der Ratssitzung und besonders mit den großen Demonstrationen im Mai und Juni haben deutlich gemacht, wie groß der Rückhalt für das Autonome Zentrum bei den Menschen in Köln ist. Zugleich wächst bei vielen Unterstützer*innen die Ungeduld.

Beim Erwerb eines T-Shirts mit dem Aufdruck „AZ bleibt“ wurde Frau Reker gefragt, was es für sie bedeute, wenn sie die Botschaft des T-Shirts in die Öffentlichkeit trage. Auf die Frage, ob das heiße, dass sie für den Erhalt des AZ hier sei, antwortete

OB Henriette Reker:

„In einer Stadt wie Köln muss Raum für ein Autonomes Zentrum sein. Für die Realisierung an einem Alternativstandort werde ich mich einsetzen“.

 

„Die Oberbürgermeisterin spricht sich also klar für den Erhalt des AZ Köln aus. Und an der Herstellung entsprechender Mehrheiten werden wir durch Gespräche mit den Fraktionen und kraftvolle öffentliche Aktionen weiterhin arbeiten,“

sagt Uli Rothfuß vom Autonomen Zentrum Köln.

Henriette Reker erwarb am 20. Juli 2018 beim Besuch des Autonomen Zentrums Köln ein „AZ bleibt“-Soli-Shirt aus unserer Siebdruckkwerkstatt

Immer wieder trägt das AZ die Forderung für den Erhalt des Autonomen Zentrums auf die Straße. Das Bild zeigt die Demonstration „Reclaim Zülpicher Platz“ vom 22. Juni 2018.

PM: Kritik für Politik im Rathaus – Unangenehme Fragen vor der Somerpause

Pressemitteilung
Köln, 05. Juli 2018

  • 30 Nutzer_innen des Autonomen Zentrums und anderer stadtpolitischer Gruppen forderten in der Ratssitzung am Donnerstag, 05. Juli 2018 eine soziale Stadtpolitik und Erhalt des Autonomen Zentrums
  • Aktivist_innen ändern und singen „Mer losse d’r Dom en Kölle“-Refrain: „Lasst das AZ am Eifelwall, denn da gehört es hin. Alles and´re macht nur Ärger und ergibt auch keinen Sinn“

„Wir fänden es besser, die Politiker_innen nutzen die Sommerpause, um endlich die längst überfälligen Korrekturen ihrer unsozialen Politik zu vorzunehmen“, fordert Sabrina Purple von den Aktivist_innen „Ratschläge für den Stadtrat“.

„In der letzten Ratssitzung wollten die Parteien unter anderem Bebauungspläne ganz im Sinne einiger Immobilienfirmen ändern – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ungeachtet des Bedarfs an freien Gebäuden für unkommerzielle Initiativen, Geflüchtete oder Obdachlose. Stattdessen soll unser aller Eigentum – städtische Grundstücke und Boden – an profitorientierte Privatinvestoren verscherbelt werden. Auch die bestehenden Unterkünfte für Obdachlose sollten nach Meinung der Antragstellenden weiter verteuert werden. Der Rat der Stadt handelt nicht im Interesse der Allgemeinheit und der Hilfsbedürftigen,“ sagt Uli Rothfuß vom Autonomen Zentrum.[1]

„Wir haben den reibungslosen Betrieb im Rat gestört. Durch lautstarke Fragen und Forderungen zu sozialpolitischen Themen haben wir die Routine in Frage gestellt, mit welcher höchst fragwürdige Anträge schon mal durchgewunken werden. Mit den Ergebnissen der schwarz-grünen Regierung sind wir ebenso unzufrieden als wie mit der Arbeit der rot-rot gelben Opposition. Persönliche Beschuldigungen unter den Politiker_innen dominieren die öffentliche Diskussion viel mehr als die notwendige Diskussion um die Themen, welche uns Menschen wirklich beschäftigen: Verkehr, Mieten, Lebenshaltungskosten, Schutz linker Orte und eine soziale Politik gegen Verdrängung, Armut und den Pflegenotstand. Wir wollen die Politik unter Druck setzen, endlich Beschlüsse zu fassen, welche die vielen offenen sozialen Missstände in der Stadt beenden. Durch unsere Aktion haben wir deutlich gemacht, dass wir uns nicht in die Zuschauer_innenrolle drängen lassen. Demokratie heißt nicht, einmal wählen zu gehen und den Rest der Zeit vor den Türen des Rates zu warten und darauf zu hoffen, dass die Ratspolitik schon richtig entscheide. Wir wollen mitbestimmen!“,“ so Sabrina Purple nach ihrem Rauswurf von der Gästetribüne im Rathaus.

Hier eine Auswahl im Rat gestellter Fragen und Forderungen:
„Wann stoppt die Stadt Köln als Hauptaktionärin der GAG Immobilien AG die Mietpreissteigerungen für ca. 42.000 Wohnungen in Köln und geht endlich einen Schritt in Richtung bezahlbaren Wohnraum für Alle?“

„Wieso behauptet die Stadt immer wieder, der Bebauungsplan Parkstadt Süd, der das Autonome Zentrum einschließt, könne nicht im Sinne eines Erhalts des AZs verbessert werden, wenn hier und heute unter TOP 12 diverse Bebauungspläne – einer sogar bereits zum vierten Mal – geändert werden kann?“

„Wann werden die bis dato entdeckten 7.000 illegalen Ferienwohnungen dem eigentlichen Zweck des dauerhaften Wohnens zurückgeführt?“

Nach den Wortmeldungen seitens der Aktionsgruppe, verteilten diese von der Zuschauer_innentribüne aus noch Informationsmaterial [2] an interessierte Mitbürger_innen und Mitglieder des Stadtrates und verließen daraufhin gemeinsam den Sitzungssaal. Vor dem Rathaus trafen sie im Anschluss auf eine Kundgebung mit Wortbeiträgen vom Autonomen Zentrum und Recht-auf-Stadt-Gruppen. Rund 50 Personen zogen durch die Innenstadt vor den Dom, von dort aus ging es in Richtung Ehrenstraße ehe sich die spontane Demo auflöste.

Die erste Ratssitzung nach der Sommerpause findet am Mittwoch, den 29.08.2018 um 14:30 Uhr im Ratssaal des Spanischen Baus statt [3]. Die neue Aktionsgruppe hat noch nicht entschieden, ob sie wieder teilnehmen möchte.

[1] https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=670187&type=do&
[2] Der Flyer https://az-koeln.org/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4245-450×300.jpg (das Bild darf kostenlos und frei von Rechten verwendet werden!)
[3] https://ratsinformation.stadt-koeln.de/si0040.asp?__cjahr=2018&__cmonat=8&__canz=1&__cselect=0

PM: UnterstützerInnen des Autonomen Zentrums Köln erinnern bei den Stadtgesprächen Oberbürgermeisterin Reker an ihre Zusagen

Mittwoch, 04. Juni 2018, Köln 

OB Reker wurde erneut aufgefordert Wort zu halten, indem Sie das Autonome Zentrum besucht und ernstzunehmende Gespräche mit den Nutzer_innen führt

Ungefähr 25 Nutzer_innen des Autonomen Zentrums folgten am gestrigen Dienstagabend, 03. Juli 2018, gemeinsam mit rund 60 Bürger_innen der Einladung der Oberbürgermeisterin Henriette Reker an den sog. „Stadtgesprächen“ in Köln Ehrenfeld teilzunehmen.

Die Stadtgespräche verstehen sich als eine Informations- und Mitmachveranstaltung, bei der den Anliegen und Ansichten der Kölner_innen Raum für Dialog mit der städtischen Verwaltung gegeben werden soll. Aktivist_innen des AZs nutzten dieses Angebot zum wiederholten Mal und bekräftigten dabei auf unterschiedliche Weise ihre Forderung:

„KEIN Tag ohne Autonomes Zentrum! Kein Abriss! Kein Umzug!“

Unterstützung erhielten die anwesenden Aktivist_innen dabei von Ehrenfelder Bürger_innen – so hatten bspw. Unbekannte vorab ein Transparent mit der Aufschrift „Wir reißen Kultur ab. Stadt Köln.“ in Sichtweite des Eingangs angebracht. Mit Luftballons, Transparenten, Schildern, Gebasteltem, Briefen, Redebeiträgen und Sprechchören erinnerten die Nutzer_innen des AZs die Oberbürgermeisterin an ihre Zusagen. Am 13. Juni hatte Reker bei den letzten Stadtgesprächen in Mülheim gesagt: 

„Ich werde in diesem Jahr noch zum Autonomen Zentrum – ich nehme an in der Sommerpause – gehen […] und werde mir das selber auch nochmal angucken.“ [2]

Sabrina Purple, Unterstützer_in des Autonomen Zentrums, kommentierte am gestrigen Abend das ausstehende Treffen mit der Oberbürgermeisterin mit den folgenden Worten:

Frau Reker spielt auf Zeit und glaubt uns Woche um Woche warten lassen zu können. Allmählich sollte Sie liefern. Solange es zu keiner Einigung kommt, sehen ca. 40 sozial engagierte Gruppen im Autonomen Zentrum einem Ende ihrer Tätigkeiten mit Ablauf des Kalenderjahres entgegen. Das geht nicht. Verwehrt die Stadt uns weiterhin den Verbleib an Ort und Stelle, werden wir uns die notwendigen Freiräume halt nehmen müssen.“ 

Für Verwunderung sorgten am Abend Rekers Worte:

Das Autonome Zentrum und die Menschen, die im Autonomen Zentrum arbeiten, mit vielen Anderen und da sind viele Initiativen, die brauchen einen Platz in Köln – das ist so – wir sind hier eine Metropole und wir sind auch im ernsthaften Gespräch darüber einen Platz zu finden, der angemessen ist.“ [2],

da das Dezernat der Oberbürgermeisterin erst vor wenigen Tagen schrieb:

Im Vertrag […] wurde vereinbart, dass die Stadt und das Autonome Zentrum […] Gespräche aufnehmen, um zu klären, wo das Autonome Zentrum nach dem 31.12.2018 untergebracht werden könnte. Eine Verpflichtung, dem Autonomen Zentrum von städtischer Seite einen Alternativstandort anzubieten oder bereitzustellen, resultiert daraus ausdrücklich nicht.“ [3]

Den AZ Aktiven ist die Doppelstrategie – im Gespräch nett sein und verwaltungsintern das AZ wegzuplanen – jedenfalls bewusst. Sie bereiten sich vorsorglich darauf vor, das Autonome Zentrum, als einen der letzten unkommerziellen und selbstverwalteten Freiräume für Kunst, Kultur und parteiunabhängige Politik in Köln, zu verteidigen.
Einen „Platz, der angemessen ist“ [Zitat Reker] hat das AZ bereits jetzt: Luxemburger Straße 93!

Das nächste Stadtgespräch findet am Dienstag, 5. September 2018, ab 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Chorweiler statt [4].

Wir sehen uns auf der Straße, wir sehen und bei den Stadtgesprächen, wir sehen uns im AZ! KEIN Tag ohne Autonomes Zentrum!

[1] https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/koelner-perspektiven-2030-6
[2] dem Autonomen Zentrum liegen Bild- und Tonaufnahmen der Zusage von OB Reker vor
[3] Vorlagen Nummer 1906/2018
[4] https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/koelner-perspektiven-2030-7

PM: Blockade am Zülpicher Platz/Ringe von 800 AZ-Nutzer*innen

Nimmt die Stadt sich unser AZ, nehmen wir uns die Straßen“ – unter diesem Slogan versammeln sich Freitag Abend knapp 800 Unterstützer*innen des Autonomen Zentrums Köln am Zülpicher Platz und blockierten die Kreuzung Zülpicherstraße/Hohenzollernring. Gegen 21:30 Ihr zog der Protest durch die Zülpicher Straße zum AZ weiter. Mit Pyrotechnik und Rauchtöpfen wurde der Protest untermalt.

„Die Besetzung der Straßenkreuzung hat gezeigt, dass selbstverwaltete, emanzipatorische Kultur und Politik Raum braucht, Raum den wir uns inmitten der kommerziellen, profitorientierten Innenstadt Kölns nehmen, wenn er uns nicht gegeben wird.“ so die Aktivistin Sabrina Purple.

„Wir fordern, dass wir mit unserem Zentrum bleiben können. Alternativ muss die Stadt den etwa 40 sozial engagierten Gruppen, die im AZ aktiv nutzen, eine Lösung vorschlagen. Bisher sind unsere Bemühungen zur Verhandlungen mit der Stadt wenig konstruktiv verlaufen. Die Vorschläge, die von der Verwaltung gekommen sind, waren völlig unzumutbar. Unsere Leute sind extrem sauer.“ so die Sprecherin weiter.

„Zusicherungen zum Erhalt des Autonomen Zentrums sind unsere Minimalforderung. Die Aktion unter dem Motto „Reclaim the streets“ hat deutlich gemacht, was passiert wenn die Stadt ihre Zusagen ins Leere laufen lässt und indirekt an der Eskalationsschraube dreht. Es ist bloß erkennbar, dass die Stadt Köln den Großangriff auf linke Orte lange geplant hat und nun durchzieht. Die Polizei reagiert mit brutalen Übergriffen auf zivilen Ungehorsam sozialer Proteste.“

Durch den geplanten Abriss würden die Projekte, Veranstaltungen, Initiativen und Hilfeleistungen nicht mehr realisierbar sein, die das Autonome Zentrum bietet. Ein sozialer Raum wie das AZ, der sich in allen Strukturen selbstverwaltet, emanzipatorisch, hierarchiefrei und ohne kommerzielle Profitorientierung organisiert, ist für den Stadtraum Köln von hoher Bedeutung. Hier haben Menschen die Gelegenheit, die Utopie einer freieren und gleichberechtigteren Gesellschaft im Kleinen aufzubauen und zu (er)leben. „Diese Raumnahme wird nicht die letzte gewesen sein. Wir sind viele, wir kämpfen für das Autonomes Zentrum. Wir sind bereit auf die Straße zu gehen, zu stören, laut, entschieden, jede Person auf ihre Art und Weise!“, kündigt Sabrina Purple an.

PM: UnterstützerInnen des Autonomen Zentrums Köln bei den Stadtgesprächen zu „Kölner Perspektiven 2030“ mit Oberbürgermeisterin Reker

Donnerstag, 14. Juni 2018, Köln

OB Reker kündigt an, das AZ Köln zeitnah persönlich zu besuchen.

UnterstützerInnen des AZ waren am gestrigen Mittwochabend, 13. Juni 2018, gemeinsam mit rund 100 BürgerInnen aus Köln-Mülheim zu Gast bei den Stadtgesprächen „Kölner Perspektiven 2030“ im Carkswerk 2. Dorthin hatte Oberbürgermeisterin Henriette Reker unter der zentralen Fragestellung „Wie wollen wir in Köln 2030 leben?“ eingeladen. [1]

Die Stadtgespräche verstehen sich als eine Informations- und Mitmachveranstaltung, bei der den Anliegen und Ansichten der KölnerInnen Raum für Dialog mit der städtischen Verwaltung gegeben werden soll. Daher konnten die KölnerInnen in Form eines Mitmachparcours eine Stunde lang zu unterschiedlichen Fragestellungen aktiv mitarbeiten und ihre Erfahrungen und Ideen einbringen und sich anschließend an einer Diskussionsrunde beteiligen.
Eine erste Bestandsaufnahme der mündlichen und schriftlichen Beiträge zeigte, dass den Entwicklungsfeldern „Umwelt & Mobilität“, „bezahlbarer Wohnraum“ und „sozial-kulturelle und unkommerzielle Freiräume“ die größte Bedeutung beigemessen wurde. [2]

„In der abschließenden Diskussionsrunde wurden die Ideen und Forderungen der BürgerInnen unzureichend beachtet. Die Oberbürgermeisterin freute sich ausgiebig über einen handgeschriebenen Zettel mit dem Worten „Köln ist … meine große Liebe!“ und lies dabei politische Äußerungen der Anwesenden – bspw. die Forderung nach dem Erhalt des Autonomen Zentrums an seinem jetzigen Standort – unbeachtet.“ monierte im Anschluss der Veranstaltung ein Anwohner und fügte hinzu: „Es war gut, dass Besucher und die Leute vom AZ kritisch mehr sozialen Wohnungsbau, bezahlbaren Wohnraum für sogenannte Normalverdiener und die Unterstützung von Freiräumen durch Frau Reker einforderten.“

Als eine Sympathisantin des Autonomen Zentrums Frau Reker an ihre eigenen, bis jetzt nicht eingehaltenen Worte, es solle ab Januar 2018 Gespräche um die Unterbringung des Autonomen Zentrums nach Ablauf des aktuellen Nutzungsvertrages geben[3], kündigte Reker an:

„Ich werde in diesem Jahr noch zum Autonomen Zentrum –  ich nehme an in der Sommerpause – gehen […] und werde mir das selber auch nochmal angucken.“[4]

Sabrina Lilafuß, Pressesprecherin des Autonomen Zentrums, kommentierte im Anschluss der Diskussion die Gesprächsbereitschaft Rekers:

„Wir freuen uns über das Angebot der Oberbürgermeisterin, persönlich mit uns ins Gespräch kommen zu wollen, und die Ankündigung, uns vor Ort zu besuchen. Seit geraumer Zeit bitten wir um einen ernsthaften Dialog mit der Stadt, welcher uns bis dato verwehrt wurde. Wenn es zeitnah mit Frau Reker dazu kommen sollte, können eigentlich nur alle davon profitieren. Wir stellen schon mal Kölsch und Mineralwasser in der Nantoka-Bar kalt. Unser Vorschlag für Köln ist: Kölner Freiräume bis 2030 und darüber hinaus erhalten.“

Das nächste Stadtgespräch findet am Dienstag, 3. Juli 2018, ab 18:30 Uhr in den Balloni Hallen, Ehrenfeldgürtel 96, in Köln-Ehrenfeld, statt[1]. Auch an diesem Tag werden UnterstützerInnen des AZs vor Ort sein.

Wir sehen uns auf der Straße, wir sehen uns bei den Stadtgesprächen, wir sehen uns im AZ!
KEIN Tag ohne Autonomes Zentrum!

 

[1] http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/koelner-perspektiven-2030-5

[2] siehe Fotogalerie

[3] exemplarisch: Stadt Köln Vorlagen-Nr. 2316/2017

[4] dem Autonomen Zentrum liegen Bild- und Tonaufnahmen der Diskussionsrunde vor

Offener Brief: Wir fordern endlich ernsthafte Verhandlungen!

Köln, 21. Mai 2018

Sehr geehrte Oberbürgermeisterin Reker,
sehr geehrte Damen und Herren im Rat der Stadt Köln,

der Nutzungsvertrag des Autonomen Zentrums Köln (AZ) für die Luxemburger Straße 93 läuft am 31.12.2018 aus. Die vertraglich vereinbarten Gespräche über einen alternativen Standort verlaufen bislang enttäuschend und vollkommen ergebnislos.

Wir fordern daher:

Schluss mit der Hinhaltetaktik – sofort!
Ernsthafte Gespräche zur AZ-Zukunft vonseiten der Stadt und der Politik!
Lösungsorientierte Gespräche über mögliche Ersatzobjekte unter
Berücksichtigung der Bürger_innenbeteiligungsresolution [1] vom 8.7.2017!
Eine Vertragsverlängerung am aktuellen Standort, solange es kein Ersatzobjekt gibt!

Wir haben in den vergangenen drei Jahren reihenweise Führungen mit Besichtigungs- und Austauschmöglichkeiten angeboten. Die CDU, die Grünen, die SPD, die Linke sowie mehrere Delegationen der Verwaltung haben unser Angebot in Anspruch genommen. Sie haben sich ein umfassendes Bild vom AZ gemacht. Bereits 2016 forderten wir von der  Stadt Köln Gespräche mit uns – für eine frühzeitige und dauerhafte Lösung [2].

Erst im Februar 2018 kam es zum ersten Gespräch zwischen Vertreter_innen des AZ und der Stadtverwaltung, vertreten durch Herrn Wolfgramm und Frau Strehle. Die Vertreter_innen der Stadt wollten im März konkrete Vorschläge unterbreiten. Diese Vorschläge (so sie denn überhaupt als solche bezeichnet werden können) haben sich als völlig substanzlos erwiesen: Es handelte es sich um völlig unerschlossenes, winziges Brachland ohne Gebäude, nicht einmal im städtischem Besitz befindlich und eher für Bauwägen oder Container geeignet. Dann wurde uns ein äußerst abgelegenes, verfallenes und denkmalgeschütztes Objekt am äußersten Stadtrand im Wald genannt. Keiner dieser „Vorschläge“ hält einer belastbaren Bewertung stand oder erfüllt auch nur ansatzweise unsere Mindestkriterien, um unsere soziale, kulturelle und politische Arbeit weiterhin aufrecht erhalten zu können. [3] Es wären nicht einmal Besichtigungen möglich gewesen und auch Raumpläne o.ä. wurden uns nicht zugänglich gemacht.

Die Flächen und das Objekt sind nicht ernst zu nehmen und die Gespräche mit der Stadtverwaltung sind unserem Eindruck nach auch nicht ernst gemeint!

Wir würden gerne am aktuellen Standort bleiben. Das wäre für die Stadt die schnellste, einfachste und kostengünstigste Lösung, zahlt sich positiv auf das Allgemeinwohl aus und wäre sinnvoll, zumal unser AZ konzeptionell hervorragend in den Park passt. Keine Partei und kein Verwaltungsmitglied hat dies bisher ernsthaft in Frage gestellt. Und selbst das häufig vorgetragene Argument der angeblich abgeschlossenen Planung von Parkstadt Süd wurde vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig in Frage gestellt [4]. Auch die Öffentlichkeit ist eindeutig für das AZ, der Kölner Stadtanzeiger fragte schon, wo eigentlich für die Stadt das Problem sei? [5]
Wir sind jederzeit bereit, lösungsorientierte Gespräche über realistische und dauerhafte Ersatzobjekte zu führen. Die Grenzen unserer Gesprächsbereitschaft machen wir hiermit allerdings deutlich!
Wir wissen auch, dass es Alternativen gibt, welche perspektivisch möglicherweise für eine Nutzung in Frage kommen könnten.

Das Autonome Zentrum Köln ist das wichtigste unkommerzielle Projekt für Kultur und Politik in Köln. Seit inzwischen über acht Jahren ist das AZ ein wichtiger Ort der Partizipation, Vielfalt und Emanzipation. Gruppenräume, Sport- und Bewegungsraum, Konzertraum, Atelier, Fahrrad- und Holzwerkstatt, Umsonstladen, Infoladen, Proberaum, Fotolabor, Siebdruckwerkstatt und viele weiter Räume werden gemeinsam und selbstverwaltet genutzt. Die politischen und kulturellen Veranstaltungen schaffen einen Anlaufpunkt für Menschen aus ganz Köln und weit darüber hinaus. Die tausenden Nutzer_innen machen deutlich: Köln braucht einen Ort wie das AZ! [6]

Für eine lebendige Stadt!

Für ein Autonomes Zentrum in Köln!

Kein Tag ohne!

gez.
Die Interessengemeinschaft des Autonomen Zentrums Köln

Verweise:
[1] Resolution der Bürger_beteiligungswerkstatt vom 8.7.2017 im Rahmen
des Beteiligungsverfahrens Parkstadt Süd
https://az-koeln.org/resolution-buergerbeteiligungs-veranstaltung-stolzestrasse-8-7-2017/

[2] Pressemitteilung „Autonomes Zentrum fordert Gespräch mit Stadt Köln
zu „Parkstadt Süd““ vom 16.11.2016
https://az-koeln.org/presse-news/autonomes-zentrum-fordert-gesprach-mit-stadt-koln-zu-parkstadt-su/
und Pressemitteilung „Lippenbekenntnisse und Luftschlösser für das
Autonome Zentrum Köln? Nein danke!“ vom 16.02.2017
https://az-koeln.org/presse-news/lippenbekenntnisse-und-luftschloesser-fuer-das-autonome-zentrum-koeln-nein-danke/

[3] Vgl. hierzu Presseberichte über unsere wichtige soziale, kulturelle
und politische Arbeit https://az-koeln.org/pressespiegel/ und unsere
Selbstdarstellung „Aktiven Freiraum erhalten!“
https://az-koeln.org/wp-content/uploads/2016/11/blue1.pdf

[4] Bereits 2016 hat das AZ die Planungsarbeit der Stadt kritisieirt,
vgl. unsere Pressemitteilung „Autonomes Zentrum fordert Gespräch mit
Stadt Köln zu „Parkstadt Süd““ vom 16.11.2016:
https://az-koeln.org/presse-news/autonomes-zentrum-fordert-gesprach-mit-stadt-koln-zu-parkstadt-su/
und unsere Pressemitteilung „PM: Bundesverwaltungsgericht bestätigt
Kritik des Autonomen Zentrums an der Stadt Köln“ vom 11. April 2018:
https://az-koeln.org/presse-news/pm-bundesverwaltungsgericht-bestaetigt-auch-kritik-des-autonomen-zentrums-an-der-stadt-koeln/

[5] Sammlung des vollständigen Medienechos zum Verbleib des Autonomen
Zentrums im Park
https://az-koeln.org/presse-news/medienecho-zur-kampagne-azbleibt/

[6] Wir haben bereits 2016 unsere Arbeit transparent gemacht und auch
jenseits von Führungen und Vor-Ort-Terminen diese dargestellt:
https://az-koeln.org/wp-content/uploads/2016/11/blue1.pdf

Vor der Tanzdemo am Freitag: AZ legt Gespräche mit der Stadt auf Eis

Die  Verhandlungsgruppe des Autonomen Zentrums Köln hat die Verhandlungsgespräche um eine friedliche Lösung mit dem AZ auf Eis gelegt.
„Wir können auch nach drei Jahren ernsthafter Bemühungen unsererseits keinen ernsthaften Willen erkennen, mit uns gemeinsam eine Lösung erarbeiten zu wollen. Daher haben wir uns entschlossen, die Gespräche ersteinmal auszusetzen. Wir werden unseren Protest deshalb nun auf die Straße tragen und in einem Offenen Brief der Oberbürgermeisterin sowie den Fraktionen unsere Gründe erläutern,“
erläutert Uli Rothfuß vom AZ.
Am Freitag rufen mehrere Initiativen gemeinsam mit dem Autonomen Zentrum Köln zur Tanzdemonstration „Wir kämpfen – heute noch tanzend“ auf. Die Demonstration unter dem Motto „Wir kämpfen – heute noch feiernd“ beginnt um 17:30 Uhr am Breslauer Platz/Hbf, geht dann zum Bauwagenplatz Wem Gehört Die Welt und von dort aus über den Hansaring zum Rudolfsplatz bis zum Autonomen Zentrum an der Luxembuger Straße. Mit Beeinträchtigungen im Innenstadtbereich ist zu rechnen.
Die Demonstration bei Facebook: https://www.facebook.com/events/174012589925986/
Köln, 08.05.2018