PM: Autonomes Zentrum lehnt Fort XI als Alternativstandort ab

Das Fort XI liegt weit außerhalb im Kölner Nord-Osten.

„Das Fort XI als Standort für das Autonome Zentrum Köln (AZ) lehnen wir ab! Dies haben wir der Verwaltung heute mitgeteilt. Es ist vollkommen abwegig, ein AZ im Niemandsland zwischen Holweide und Mülheim zu betreiben. Wir halten unseren Standort an der Luxemburger Straße 93 weiterhin für die beste Lösung,“ erklärt Uli Rothfuß vom AZ.

„Das Ergebnis der Stadtverwaltung nach zwei Jahren Suche ist für die Katz‘! In den Verhandlungsgesprächen mit der Stadt wurde uns das Fort zum einzigen freien Gebäude der Stadt Köln erklärt. Wir waren bereits Ende September dort für eine Besichtung. Daran haben AZ-Aktivist_innen und Verwaltungsmitarbeitende teilgenommen. Der absolut desolate bauliche Zustand und die periphere und unzugängliche Lage des Fort XI war sofort ersichtlich: starke Feuchtigkeitsprobleme, baulicher Verfall und vorprogrammierte Konflikte mit dem Denkmalschutz. Die abgelegene Lage würde zu einem Ende unserer sozialer Angebote führen. Der Umsonstladen, die Essensausgabe oder die Fahrrad-Selbsthilfe-Werkstatt würden nicht nutzbar für unsere Nutzer_innen in der Stadt. Auch unkommerzielle Konzerte, Lesungen und Polit-Veranstaltungen würden nur noch von den Wenigsten besucht werden können. Kölns Baudezernent Markus Greitemann (CDU) wird auf der Veranstaltung „Parkstadt Süd geht weiter!“ vom Kölner Stadt-Anzeiger mit den Worten wiedergegeben: „Dann ist das Fort XI natürlich undenkbar.“ (KStA, 21.11.2018)

Die Stadt Köln will ihre Problemimmobilie ans AZ abgeben und zugleich die sozialen und politischen Nutzungen marginalisieren,“ so Uli Rothfuß vom Autonomen Zentrum. „Wir wolen, dass unsere Anforderungen an ein Objekt in die Suche einfließen!“

 

Pressemitteilung
Köln, 25.11.2018

Update 25.11.2018, 12:00 Uhr: Die ursprüngliche Fassung wurde um das Zitat von Markus Greitemann (aus dem Kölner Stadt-Anzeiger) ergänzt.

PM: Runder Tisch zum AZ?

Das Autonome Zentrum hat sich mit dem nachfolgenden Schreiben am 23. November 2018 an die Kölner Bezirksvertretung Innenstadt gewendet:

Sehr geehrte Damen und Herren der Bezirksvertretung Innenstadt,

Sie haben beschlossen, zu einem Runden Tisch „Zur Zukunft des Autonomen Zentrums und der Standortfrage“ mit „allen Beteiligten“ einzuladen. Da bisher niemand in der Angelegenheit auf uns zugekommen ist, möchten wir Ihnen grundsätzliche Gesprächsbereitschaft signalisieren, wenn es um eine ernstzunehmende und dauerhafte Lösungsfindung geht.

Nach einem Jahr Verhandlung mit der Stadt Köln und zwei Jahren Standortsuche ist das Resultat, dass eine Alternative in Köln möglicherweise nicht existiert. Das Fort XI wurde zum einzigen verfügbaren Gebäude der Stadt erklärt. Jüngst hat selbst Baudezernent Markus Greitemann öffentlich geäußert, dass er das Fort XI vor dem Hintergrund unserer Projekte und Bedürfnisse für ungeeignet halte. Die für uns logische Konsequenz hieraus ist, dass der Verbleib am jetzigen Standort nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen werden kann.

Unsere Position war von Beginn an, dass ökologische und soziale Interessen nicht in Widerspruch zueinander gesetzt werden sollen. Eine Integration des Autonomen Zentrums Köln in den Parkstreifen am Eifelwall ist problemlos möglich (s. http://freiraeumeparkstadts.fatcow.com/Apps/az_bleibt.html ).

Wir sind bekanntermaßen geografisch nicht Ihrem Bezirk zuzurechnen. Die Luxemburger Straße 93 liegt im Bezirk Lindenthal, Stadtteil Sülz. Vielleicht hat die Bezirksvertretung Vorschläge für alternative Standorte in ihrem Bezirk?

Unsererseits möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen die vielfältigen Angebote des Autonomen Zentrums Köln vorzustellen und dann darzulegen, weshalb hieraus bestimmte Anforderungen für die Standortsuche hervorgehen. Wir freuen uns über kritische Fragen und eine lebehafte Diskussion.

AZ

Pressemitteilung
Köln, 23.11.2018

PM: Baudezernent Greitemann macht weitere Zugeständnisse an das Autonome Zentrum

Illustration der Stadt Köln zu Parkstatd Süd, 19.11.2018, Beteiligungswerkstatt.

Am 31. Dezember läuft der Nutzungsvertrag für das Autonome Zentrum Köln (AZ) aus. „Das AZ wird nicht abgerissen, bis eine geeignete Alternative gefunden worden ist. Dafür setze ich mich ein!“ sagt Baudezernent Greitemann bei der Veranstaltung „Parkstadt Süd geht weiter“ vor der Kölner Bürger_innenschaft in der vollbesetzten Aula des Alfred-Müller-Armack-Berufskollegs in Zollstock am gestrigen Montagabend.
Die Stadt hatte eingeladen, um den aktuellen Planungsstand zu präsentieren und die Bereiche „Mobilität/Verkehr“, „Nutzung/Städtebauliches Erscheinungsbild“, „Freiraum“ und „Grüngürtel“ an entsprechenden Thementischen zu diskutieren. Bereits zu Beginn der Veranstaltung kamen aus dem Publikum kritische Fragen zum Verfahren der sogenannten Bürger_innenbeteiligung sowie zur bisher ungelösten Standortfrage des AZ. Baudezernent Greitemann verließ daraufhin mit einer Gruppe von AZ-Vertreter_innen den Saal, um am runden Tisch gemeinsam zu diskutieren.
„Greitemann geht in seinen Äußerungen einen Schritt weiter als Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Im Juli sagte sie bei ihrem Besuch im AZ, sie würde sich für den Erhalt an einem anderen Standort einsetzen. Der nächste Schritt ist nun zunächst, eine Sicherung für beide Seiten einzubauen. Wir fordern im nächsten Schritt die Anerkennung unserer Gebäudeanforderungen verbunden mit einer ortsunabhängigen Bestandsgarantie,“ sagt Uli Rothfuß vom AZ„Wenn die Stadt nicht in der Lage ist, uns ein adäquates Ersatzobjekt anzubieten, das uns die Weiterführung des vielfältigen und breiten Programmes an sozialen und kulturellen Angeboten ermöglicht, werden wir am bisherigen Standort bleiben!“
Obwohl in vergangenen Veranstaltungen der Bürger_innenbeteiligung die Forderung nach sozial-kulturellen Angeboten im Grüngürtel und der Parkstadt Süd deutlich gemacht wurde, will die Stadt bestehende Projekte überplanen und verdrängen.
„Wir werden es aber nicht zulassen, dass die Stadt uns unter der Farce einer „Beteiligung“ ignoriert. Wir fordern eine echte Beteiligung, die Berücksichtigung unserer Interessen!„, so Uli Rothfuß weiter.
Wir bleiben ungemütlich!
Kein Tag ohne Autonome Zentrum!

 

Pressemitteilung
Köln, den 20.11.2018

Abschlussdemonstration der „RabAZ“ Vernetzungs- und Aktionstage

Am Sonntag, den 7. Oktober 2018 demonstrierten etwa 1000 Menschen lautstark für den Erhalt des Wagenwagenplatzes „Wem gehört die Welt“ und des Autonomen Zentrums. Die Demonstration bildete den Abschluss der „RabAZ“ Vernetzungs- und Aktionstage gegen die Verdrängung linker Freiräume in Köln.

„Das Wochenende war ein voller Erfolg“, so die Aktivistin Clara Fall vom RabAZ-Kommitee. „Donnerstag und Freitag gab es im Autonomen Zentrum und auf dem Wagenplatz Raum zur Vernetzung für Aktive aus ganz Deutschland. Am Samstag waren wir durch die vielen Aktionen überall in der Stadt sichtbar, die Polizei war hoffnungslos überfordert.“

Nachdem am Donnerstag und Freitag zahlreiche Workshops, Vorträge und Diskussionen mit Aktivist*innen aus linken Projekten aus ganz Deutschland stattfanden, gab es am Samstag provokative Theaterperformances auf der Straße, etwa ein Variété auf dem Rathenauplatz, eine Freiraumwanderung durch die Südstadt, ein Kulturpicknick im Grüngürtel und Radical Cheerleading auf dem Heumarkt. Auch ein kritischer Rave am Herkulesberg wurde organisiert.

Des Weiteren besetzten 150 Personen den Breslauer Platz mit Fahrrädern, Bussen und Lastwägen und machten diesen so zu einem temporären Wagenplatz. Die Aktivist*innen protestierten für den Erhalt der Wagenplätze Osterinsel und Wem gehört die Welt und gegen das Vorhaben, diese zu verkaufen.
Darüber hinaus löste eine Hausbesetzung in Ehrenfeld einen Großeinsatz der Polizei aus. 50 Menschen hatten sich an der Glasstraße 6 versammelt, um auf explodierende Mieten und die Verknappung von Wohnraum in Köln hinzuweisen, gegen die vonseiten der Stadt nichts unternommen wird. Der Kölner Stadtanzeiger und der Express berichteten bereits.

Gegen 22:15 Uhr zogen am Samstag schließlich über 400 Unterstützer*innen in einem Demonstrationszug vom Stadtgarten die Venloer Straße entlang zum Friesenplatz, wo sie zeitweilig die Kreuzung blockierten. Dies wurde von einem Konzert, das auf einem an der Kreuzung geparkten LKW stattfand, und Sympathiebekundungen seitens der Passant*innen begleitet. Unter dem Motto „Nehmt ihr unsere Freiräume, nehmen wir uns die Stadt!“ zeigten die Aktivist*innen, dass sie bereit sind, für den Erhalt autonomer,
emanzipatorischer Räume zu kämpfen.

Seit Mittwoch ist auch der erste Abschnitt der Parkstadt Süd für die Stadtbevölkerung geöffnet. „Es besteht kein Widerspruch zwischen Natur und Kultur im öffentlichen Raum. Es mangelt lediglich an stadtplanerischer Kreativität, beides in Einklang zu bringen. Das Autonome Zentrum kann an Ort und Stelle bleiben und Teil eines attraktiven Parkstreifens werden“, so die Aktivistin Kiara Förster (zum
Bericht in der Lokalzeit des WDR. „Das AZ und der Wagenplatz sollen für ein vermeintlich attraktiveres Köln weichen, dabei machen gerade diese sozialen und kulturellen Treffpunkte die Stadt lebenswert.“

„Gemeinsam haben wir der Stadt gezeigt, was wir gegen Verdrängung und Gentrifizierung tun werden. Wir stehen erst am Anfang der Proteste“, betont Sabrina Purple. Die Aktivist*innen haben der Stadt wie angekündigt eine (un)ordentliche Kostprobe von dem gegeben, was passiert, wenn Freiräume fehlen: Nämlich RabAZ.

ZUR AKTUELLEN SITUATION VON WAGENPLATZ UND AZ:
Trotz aller Lippenbekenntnisse von der Stadt, dass Köln Raum für solche Freiräume brauche, gibt es weiterhin keine Lösung für einen alternativen Standort. Aus Sicht des AZ wäre es für alle Seiten die schnellste und einfachste Lösung, das AZ in den Park zu integrieren. Die Bezirksvertretung Innenstadt hat in einem Dringlichkeitsantrag einen runden Tisch zwischen AZ, Verwaltung und Politik gefordert. SPD und CDU stimmten gegen den Dialog und die Offenheit, auch zu prüfen, „ob und wie ein langfristiger Verbleib am jetzigen Standort realisiert werden kann.“(https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=258517)

„Wem gehört die Welt“ existiert seit 29 Jahren und ist der älteste Wagenplatz Kölns. Seit zwei Jahren plant die Stadt Köln den Verkauf des Grundstücks. Trotz wiederholter Aufforderungen der Bewohner*innen ist die Stadt nicht bereit Transparenz für alle Beteiligten zu ermöglichen. Es gibt keine Ansprechperson in den städtischen Behörden, keine klare Zuständigkeit, kein Entgegenkommen. Die Stadt Köln will auf Kosten der Bewohner*innen das Gelände verkaufen, um ihre Versäumnisse einer miserablen Wohnungs- und Kulturpolitik der letzten Jahre damit auszugleichen.


PM: Autonome und Wagenplatz kündigen Rabaz an

Vernetzungs- und Aktionstage im Oktober in Köln:

„Wir, das Autonome Zentrum und der Wagenplatz „Wem gehört die Welt“ laden alle Interessierten herzlich ein, Teil einer solidarischen und kreativen Bewegung gegen die Verdrängung wichtiger sozialer Freiräume in unserer Stadt zu werden. Wir freuen uns auf viele Teilnehmer*innen am ersten Aktionswochenende, das vom 4. – 7. Oktober 2018 in Köln stattfindet. Wir kämpfen für den Erhalt bedrohter Projekte – explizit für den Bauwagenplatz und das Autonome Zentrum. Mit Zusammenkünften für Vernetzung und Austausch, einem Aktionstag sowie einer Demonstration werden wir unsere Forderungen zum Erhalt bedrohter Orte wahrnehmbar in die Straßen Kölns tragen. Unser Motto lautet: Nehmt ihr uns unsere Freiräume, nehmen wir uns die Stadt! Somit tragen wir das kulturelle Programm, das monatlich im AZ und auf dem Wagenplatz stattfindet in den städtischen Raum und werden dafür sorgen, dass das Problem der Verdrängung unserer Freiräume und die Idee von einer Stadt als sozialem und lebenswertem Raum nicht mehr länger ignoriert werden kann,“

kündigt Clara Fall vom Komitee für RABAZ in Köln.

HINTERGRUND:
Das Autonome Zentrum Köln in der Luxemburger Straße (kurz: AZ) ist ein Freiraum für Kunst, Kultur, Bewegung und Politik. Über 40 Projekte haben dort ihren Platz, zum Beispiel verschiedene Sportangebote, politische Gruppentreffen, Konzerte, Foodsharing oder auch eine Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt. Das AZ ist selbstverwaltet und unkommerziell. Genau so verhält es sich auch mit dem Wagenplatz „Wem gehört die Welt“: Er ist ein Ort für unkommerzielle Veranstaltungen und selbstbestimmtes alternatives Wohnen.

Das AZ und der Wagenplatz „Wem gehört die Welt“ bieten wertvolle Freiräume für alle, die sich kommerzielle Angebote nicht leisten können oder von Verdrängung betroffen sind. Hier wird ausprobiert, wie eine ökologisch nachhaltige Gemeinschaft ohne Sexismus, Rassismus, Intoleranz und möglichst frei vom kapitalistischen Denken funktionieren kann – basisdemokratisch.

Der Wagenplatz und das AZ sind jedoch akut bedroht. Das Gelände, auf dem bisher der Wagenplatz steht, soll verkauft werden. Die Stadt möchte das AZ an seinem jetzigen Standort abreißen und beansprucht das Areal für das Prestigeprojekt „Parkstadt Süd“. Die Kommunikation über den Erhalt der Projekte findet mit den Betroffenen des Wagenplatzes nicht statt und das AZ bezeichnet die Gespräche als schwerfällig und schleppend. Uli Rothfuß vom AZ: „Wir haben den Eindruck, es wird eine Strategie des bewussten Verzögerns gefahren und die Verantwortlichen fürchten die längst überfällige gesellschaftliche Diskussion über die Notwendigkeit linksradikaler Orte. Ein Bebauungsplan kann leicht geändert werden – das zeigt auch die Inklusion von Gebäuden wie das neue Stadtarchiv in den gelanten Grüngürtel. Forderungen, auch das Autonome Zentrum in den geplanten Grünstreifen zu integrieren, wurden dagegen nicht einmal ernsthaft diskutiert.“ „Wem gehört die Welt“ existiert seit 29 Jahren und ist der älteste Wagenplatz Kölns. Seit zwei Jahren plant die Stadt Köln den Verkauf des Grundstücks. Trotz wiederholter Aufforderungen der Bewohner*innen ist die Stadt nicht bereit Transparenz für alle Beteiligten zu ermöglichen. Es gibt keine Ansprechperson in den städtischen Behörden, keine klare Zuständigkeit, kein Entgegenkommen. Die Stadt Köln will auf Kosten der Bewohner*innen das Gelände verkaufen, um ihre Versäumnisse einer miserablen Wohnungs- und Kulturpolitik der letzten Jahre damit auszugleichen. „Wir hegen keinerlei Umzugspläne. Trotzdem schafft die Stadt gerade Fakten. Doch wir fordern: Kein Verkauf vom Wagenplatz & die Anerkennung unserer Lebensform – hier und überall!“ sagt eine Bewohnerin des Wagenplatzes.

KÖLN IM GLOBALEN TREND UNSOZIALER VERHÄLTNISSE:
Somit wird deutlich: Der Umgang mit dem Autonomen Zentrum und dem Wagenplatz „Wem gehört die Welt“ reiht sich ein in einen besorgniserregenden globalen Trend. „Wir stellen die bundesweite Entwicklung von Verdrängung unkommerzieller Orte zugunsten kapitalistischer Logik fest,“ so Clara Fall vom RABAZ-Komitee. „Wichtige Freiräume und Projekte werden ohne Skrupel zugunsten zahlungskräftiger Unternehmen wegrationalisiert, die Mieten in vielen deutschen Großstädten sind in den vergangenen Jahren um häufig mehr als 50% gestiegen. Kurz gesagt: ein Leben in den Städten können sich nur noch die leisten, die das notwendige Geld dafür besitzen.“

Dagegen will das AZ und der Wagenplatz ein deutliches Zeichen setzen.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage von RabAZ www.az-koeln.org/rabaz/ und bei Facebook unter https://www.facebook.com/events/583271548786260/

Pressemitteilung
Köln, 19.09.2018

PM: Demonstration für den Hambacher Forst „Bässe statt Bagger“

Kölner Musik- und Kultur-Kollektive rufen Samstag, den 1.9., zum Protest gegen die drohende Rodung des Hambacher Forsts auf. Die Demonstration wird sich ab 15.30 Uhr vom Ebertplatz Richtung Friesenplatz hin zum Grüngürtel bewegen und macht mit lauter Musik und umweltpolitischen Reden auf das aktuell viel diskutierte Thema aufmerksam.

„Das Klima wandelt sich gerade, die Kohlekomission tagt, RWE will roden und baggern, Aktivist*innen besetzen Bäume, die Polizei fährt Großeinsätze – und was macht ein Großteil der Kölner*innen genau jetzt?! Nichts!“

sagt Ronja Radic, Sprecherin der Kollektive, und begründet damit den laut geplanten Demozug mitten durch die Kölner Innenstadt, der auffallen und informieren soll.

Während ganz Deutschland über den Kohle-Austieg spricht, erweitert der Energiekonzern RWE das Rheinische Braunkohlerevier und plant dafür die Rodung des 12.000 Jahre alten und zu seinem Schutz besetzten ‚Hambis‘. Das stößt bundesweit auf Ablehnung, Unverständnis und Protest – nicht nur auf Grund umweltpolitischer Gründe sondern auch weil die Rodungsvorbereitung mit anhaltenden Polizeieinsätzen gegen die
Umweltaktivist*innen verbunden ist. Radic sagt:

„Zum einen geht uns das Klima immer alle etwas an, zum anderen fühlen wir uns mit dem was gerade im Hambacher Forsts passiert auch thematisch sehr verbunden.“

Der Zusammenschluss verschiedener Kölner Kollektive setzt sich für das Wahren urbaner Freiräume und das Gestalten unkommerzieller, subkulltureller Kunst- und Musikveranstaltungen ein. Radic sagt:

„Überall da wo uns Raum zur freien und nachhaltigen Nutzung einfach genommen und so gewaltsam einer profitorientierten Aneignung unterliegt, überall da stehen wir auf und werden laut – für Kölner Freiräume genau so wie für den Schutz des Hambis!“

Die Veranstaltung und weitere Informationen bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1023503384497238/ oder via Twitter unter dem Hashtag #HambiBleibt

PM: Nach OB-Reker-Besuch: Agora Köln e.V. unterstützt AZ

Unerwartete Hilfe erhält das AZ aus der Kölner Stadtgesellschaft. Agora Köln, die Organisation u.a. des Tags des guten Lebens in Köln, fordert in einem öffentlichen Statement [1] von der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, den konstruierten Widerspruch zwischen Parkstadt Süd und dem AZ Köln aufzugeben. Henriette Reker war erst kürzlich im Autonomen Zentrum Köln zu besuch und überzeugte sich von den sozialen und kulturellen Projekten am Standort, der im Plangebiet „Parkstadt Süd“ liegt.[2] Bereits 2017 verabschiedete die Bürger_innenschaft im kooperativen Werkstattverfahren eine Resolution für den Erhalt des AZ [3].

Im Offenen Brief von Agora Köln an die Oberbürgermeisterin heißt es, „auch ein Verbleib des AZ am Standort an der Luxemburger Straße muss kein Widerspruch zur Entwicklung der Verlängerung des Grüngürtels sein – denn dies bietet aus unserer Sicht auch eine Reihe von Vorteilen.“ Neben
positiven Effekten für die Parknutzenden („das AZ schützt vor Lärm- als auch die Schadstoffbelastung“) weist Agora darauf hin, dass das AZ unmittelbar zur Belebung des Parks beiträgt („Anlaufpunkt im Entrée der Grünfläche, der diese belebt und diese auch in den Wochenend- und Abendzeiten zu einer aktiv genutzten Fläche“). Auch dass das AZ sich den
Bürger_innen weiter öffnen kann wird von den Verfassenden positiv hervorgehoben und dass das AZ zum Stadtarchiv einen konzeptionell interessanten Kontrapunkt setzt: „Historie und Bewahrung auf der einen Seite, Aufbruch und Veränderung auf der anderen.“ Dass die Stadt derzeit weitere Flächen und Gebäude untersuche, um dem AZ einen Alternativstandort anzubieten, lehnt Agora mit dem Argument ab, hier lieber andere Initiativen vorzusehen, die – anders als das AZ – noch auf der Suche nach Standorten sind.

In der Agora Köln bringen sich das ganze Jahr über hunderte Menschen aktiv ein – Student_innen, kreative Freiberufler_innen, Angestellte, Rentner_innen kommen in den Stadtvierteln und in unseren Projekten als Helfende zusammen. Die von Bürger_innen für Bürger_innen mitgestaltete thematische Arbeit, wie dem alternativen Verkehrskonzept “Verkehr des guten Lebens”, wird breit in der Stadt und in Fachkreisen wahrgenommen. In den Veedeln vor Ort begleiten und betreut Agora innovative Nachbarschaftsprojekte – wie den Boulevard Ehrenfeld. In politischen Ausschüssen und Dialogforen bringt Agora nach eigenen Aussagen „einen frischen, konsequenten Blick auf eine nachhaltige Stadtentwicklung ein.“

Bereits beim Werkstattverfahren der Stadt Köln vor knapp einem Jahr solidarisierte sich die Bürger_innenschaft mit den Autonomen. Die Resolution aus dem Werkstattverfahren „Parkstadt Süd“ 2017 ist hinter diesem Link dokumentiert:

Quellen und Hinweise:
[1] Agora Köln, Statement 08/2018:
http://www.agorakoeln.de/2018/…/quo-vadis-autonomes-zentrum/
[2] PM zum Besuch von OB Henriette Reker
[3] Link: Beteiligungswerkstatt Parkstadt Süd, 07/2017, Resolution derBürger_innenschaft

Pressemitteilung,
Köln, 06.08.2018

Autonomes Zentrum Köln

PM: Oberbürgermeisterin Reker besucht das AZ und spricht sich für Erhalt in Köln aus

Am Freitag, den 20 Juli 2018, besuchte Oberbürgermeisterin Henriette Reker das Autonome Zentrum an der Luxemburger Straße, um einen eigenen Eindruck vom Zentrum zu bekommen. Sie nahm sich 2 Stunden Zeit und besuchte die Lebensmittelverteilung, die Fahrradwerkstatt, die Siebdruckerei, den Sport- , Yoga-, und Selbstverteidigungskursraum, die Bandproberäume, den neuen Garten, das Kunstatelier, eine Theaterprobe die auf dem Hof stattfand, den Konzert- und Partyraum, den Umsonstladen, den Infoladen und zum Abschluss das Café. OB Reker zeigte sich angetan von dem breiten und unkommerziellen Nutzungsspektrum des AZ. An allen Stationen sprach sie mit den jeweiligen Betreiber*innen. Ihr Besuch machte deutlich, dass der politische Konflikt um den Standort zur Chefinnen-Sache geworden ist und nicht mehr als reiner Verwaltungsakt gehandhabt werden soll.

Zuvor hatte das AZ in einem offenen Brief die Verwaltung scharf kritisiert, nachdem diese keine substanziellen Vorschläge für einen Alternativstandort unterbreiteten konnte. Als Konsequenz dessen brach das AZ die Verhandlungsgespräche bis auf weitere ab. Während des Besuches trugen die Nutzer*innen ihre Argumente für den Verbleib am bisherigen Standort erneut vor.

„Wir fordern die Bebauungspläne abzuändern, um eine Integration des AZ in den Grüngürtel zu ermöglichen und das AZ am bisherigen Standort zu erhalten. Das ist für alle Beteiligten die beste und einfachste Lösung. Blinder Planungsdogmatismus bedeutet für die Lebensqualität von Städten nie etwas Gutes“, so Uli Rothfuß vom AZ.

In den vergangenen Monaten haben Unterstützer*innen des AZ mit Interventionen bei den in die Kölner Stadtgesprächen, der Ratssitzung und besonders mit den großen Demonstrationen im Mai und Juni haben deutlich gemacht, wie groß der Rückhalt für das Autonome Zentrum bei den Menschen in Köln ist. Zugleich wächst bei vielen Unterstützer*innen die Ungeduld.

Beim Erwerb eines T-Shirts mit dem Aufdruck „AZ bleibt“ wurde Frau Reker gefragt, was es für sie bedeute, wenn sie die Botschaft des T-Shirts in die Öffentlichkeit trage. Auf die Frage, ob das heiße, dass sie für den Erhalt des AZ hier sei, antwortete

OB Henriette Reker:

„In einer Stadt wie Köln muss Raum für ein Autonomes Zentrum sein. Für die Realisierung an einem Alternativstandort werde ich mich einsetzen“.

 

„Die Oberbürgermeisterin spricht sich also klar für den Erhalt des AZ Köln aus. Und an der Herstellung entsprechender Mehrheiten werden wir durch Gespräche mit den Fraktionen und kraftvolle öffentliche Aktionen weiterhin arbeiten,“

sagt Uli Rothfuß vom Autonomen Zentrum Köln.

Henriette Reker erwarb am 20. Juli 2018 beim Besuch des Autonomen Zentrums Köln ein „AZ bleibt“-Soli-Shirt aus unserer Siebdruckkwerkstatt

Immer wieder trägt das AZ die Forderung für den Erhalt des Autonomen Zentrums auf die Straße. Das Bild zeigt die Demonstration „Reclaim Zülpicher Platz“ vom 22. Juni 2018.

PM: Kritik für Politik im Rathaus – Unangenehme Fragen vor der Somerpause

Pressemitteilung
Köln, 05. Juli 2018

  • 30 Nutzer_innen des Autonomen Zentrums und anderer stadtpolitischer Gruppen forderten in der Ratssitzung am Donnerstag, 05. Juli 2018 eine soziale Stadtpolitik und Erhalt des Autonomen Zentrums
  • Aktivist_innen ändern und singen „Mer losse d’r Dom en Kölle“-Refrain: „Lasst das AZ am Eifelwall, denn da gehört es hin. Alles and´re macht nur Ärger und ergibt auch keinen Sinn“

„Wir fänden es besser, die Politiker_innen nutzen die Sommerpause, um endlich die längst überfälligen Korrekturen ihrer unsozialen Politik zu vorzunehmen“, fordert Sabrina Purple von den Aktivist_innen „Ratschläge für den Stadtrat“.

„In der letzten Ratssitzung wollten die Parteien unter anderem Bebauungspläne ganz im Sinne einiger Immobilienfirmen ändern – unter Ausschluss der Öffentlichkeit und ungeachtet des Bedarfs an freien Gebäuden für unkommerzielle Initiativen, Geflüchtete oder Obdachlose. Stattdessen soll unser aller Eigentum – städtische Grundstücke und Boden – an profitorientierte Privatinvestoren verscherbelt werden. Auch die bestehenden Unterkünfte für Obdachlose sollten nach Meinung der Antragstellenden weiter verteuert werden. Der Rat der Stadt handelt nicht im Interesse der Allgemeinheit und der Hilfsbedürftigen,“ sagt Uli Rothfuß vom Autonomen Zentrum.[1]

„Wir haben den reibungslosen Betrieb im Rat gestört. Durch lautstarke Fragen und Forderungen zu sozialpolitischen Themen haben wir die Routine in Frage gestellt, mit welcher höchst fragwürdige Anträge schon mal durchgewunken werden. Mit den Ergebnissen der schwarz-grünen Regierung sind wir ebenso unzufrieden als wie mit der Arbeit der rot-rot gelben Opposition. Persönliche Beschuldigungen unter den Politiker_innen dominieren die öffentliche Diskussion viel mehr als die notwendige Diskussion um die Themen, welche uns Menschen wirklich beschäftigen: Verkehr, Mieten, Lebenshaltungskosten, Schutz linker Orte und eine soziale Politik gegen Verdrängung, Armut und den Pflegenotstand. Wir wollen die Politik unter Druck setzen, endlich Beschlüsse zu fassen, welche die vielen offenen sozialen Missstände in der Stadt beenden. Durch unsere Aktion haben wir deutlich gemacht, dass wir uns nicht in die Zuschauer_innenrolle drängen lassen. Demokratie heißt nicht, einmal wählen zu gehen und den Rest der Zeit vor den Türen des Rates zu warten und darauf zu hoffen, dass die Ratspolitik schon richtig entscheide. Wir wollen mitbestimmen!“,“ so Sabrina Purple nach ihrem Rauswurf von der Gästetribüne im Rathaus.

Hier eine Auswahl im Rat gestellter Fragen und Forderungen:
„Wann stoppt die Stadt Köln als Hauptaktionärin der GAG Immobilien AG die Mietpreissteigerungen für ca. 42.000 Wohnungen in Köln und geht endlich einen Schritt in Richtung bezahlbaren Wohnraum für Alle?“

„Wieso behauptet die Stadt immer wieder, der Bebauungsplan Parkstadt Süd, der das Autonome Zentrum einschließt, könne nicht im Sinne eines Erhalts des AZs verbessert werden, wenn hier und heute unter TOP 12 diverse Bebauungspläne – einer sogar bereits zum vierten Mal – geändert werden kann?“

„Wann werden die bis dato entdeckten 7.000 illegalen Ferienwohnungen dem eigentlichen Zweck des dauerhaften Wohnens zurückgeführt?“

Nach den Wortmeldungen seitens der Aktionsgruppe, verteilten diese von der Zuschauer_innentribüne aus noch Informationsmaterial [2] an interessierte Mitbürger_innen und Mitglieder des Stadtrates und verließen daraufhin gemeinsam den Sitzungssaal. Vor dem Rathaus trafen sie im Anschluss auf eine Kundgebung mit Wortbeiträgen vom Autonomen Zentrum und Recht-auf-Stadt-Gruppen. Rund 50 Personen zogen durch die Innenstadt vor den Dom, von dort aus ging es in Richtung Ehrenstraße ehe sich die spontane Demo auflöste.

Die erste Ratssitzung nach der Sommerpause findet am Mittwoch, den 29.08.2018 um 14:30 Uhr im Ratssaal des Spanischen Baus statt [3]. Die neue Aktionsgruppe hat noch nicht entschieden, ob sie wieder teilnehmen möchte.

[1] https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=670187&type=do&
[2] Der Flyer https://az-koeln.org/wp-content/uploads/2018/07/IMG_4245-450×300.jpg (das Bild darf kostenlos und frei von Rechten verwendet werden!)
[3] https://ratsinformation.stadt-koeln.de/si0040.asp?__cjahr=2018&__cmonat=8&__canz=1&__cselect=0

PM: UnterstützerInnen des Autonomen Zentrums Köln erinnern bei den Stadtgesprächen Oberbürgermeisterin Reker an ihre Zusagen

Mittwoch, 04. Juni 2018, Köln 

OB Reker wurde erneut aufgefordert Wort zu halten, indem Sie das Autonome Zentrum besucht und ernstzunehmende Gespräche mit den Nutzer_innen führt

Ungefähr 25 Nutzer_innen des Autonomen Zentrums folgten am gestrigen Dienstagabend, 03. Juli 2018, gemeinsam mit rund 60 Bürger_innen der Einladung der Oberbürgermeisterin Henriette Reker an den sog. „Stadtgesprächen“ in Köln Ehrenfeld teilzunehmen.

Die Stadtgespräche verstehen sich als eine Informations- und Mitmachveranstaltung, bei der den Anliegen und Ansichten der Kölner_innen Raum für Dialog mit der städtischen Verwaltung gegeben werden soll. Aktivist_innen des AZs nutzten dieses Angebot zum wiederholten Mal und bekräftigten dabei auf unterschiedliche Weise ihre Forderung:

„KEIN Tag ohne Autonomes Zentrum! Kein Abriss! Kein Umzug!“

Unterstützung erhielten die anwesenden Aktivist_innen dabei von Ehrenfelder Bürger_innen – so hatten bspw. Unbekannte vorab ein Transparent mit der Aufschrift „Wir reißen Kultur ab. Stadt Köln.“ in Sichtweite des Eingangs angebracht. Mit Luftballons, Transparenten, Schildern, Gebasteltem, Briefen, Redebeiträgen und Sprechchören erinnerten die Nutzer_innen des AZs die Oberbürgermeisterin an ihre Zusagen. Am 13. Juni hatte Reker bei den letzten Stadtgesprächen in Mülheim gesagt: 

„Ich werde in diesem Jahr noch zum Autonomen Zentrum – ich nehme an in der Sommerpause – gehen […] und werde mir das selber auch nochmal angucken.“ [2]

Sabrina Purple, Unterstützer_in des Autonomen Zentrums, kommentierte am gestrigen Abend das ausstehende Treffen mit der Oberbürgermeisterin mit den folgenden Worten:

Frau Reker spielt auf Zeit und glaubt uns Woche um Woche warten lassen zu können. Allmählich sollte Sie liefern. Solange es zu keiner Einigung kommt, sehen ca. 40 sozial engagierte Gruppen im Autonomen Zentrum einem Ende ihrer Tätigkeiten mit Ablauf des Kalenderjahres entgegen. Das geht nicht. Verwehrt die Stadt uns weiterhin den Verbleib an Ort und Stelle, werden wir uns die notwendigen Freiräume halt nehmen müssen.“ 

Für Verwunderung sorgten am Abend Rekers Worte:

Das Autonome Zentrum und die Menschen, die im Autonomen Zentrum arbeiten, mit vielen Anderen und da sind viele Initiativen, die brauchen einen Platz in Köln – das ist so – wir sind hier eine Metropole und wir sind auch im ernsthaften Gespräch darüber einen Platz zu finden, der angemessen ist.“ [2],

da das Dezernat der Oberbürgermeisterin erst vor wenigen Tagen schrieb:

Im Vertrag […] wurde vereinbart, dass die Stadt und das Autonome Zentrum […] Gespräche aufnehmen, um zu klären, wo das Autonome Zentrum nach dem 31.12.2018 untergebracht werden könnte. Eine Verpflichtung, dem Autonomen Zentrum von städtischer Seite einen Alternativstandort anzubieten oder bereitzustellen, resultiert daraus ausdrücklich nicht.“ [3]

Den AZ Aktiven ist die Doppelstrategie – im Gespräch nett sein und verwaltungsintern das AZ wegzuplanen – jedenfalls bewusst. Sie bereiten sich vorsorglich darauf vor, das Autonome Zentrum, als einen der letzten unkommerziellen und selbstverwalteten Freiräume für Kunst, Kultur und parteiunabhängige Politik in Köln, zu verteidigen.
Einen „Platz, der angemessen ist“ [Zitat Reker] hat das AZ bereits jetzt: Luxemburger Straße 93!

Das nächste Stadtgespräch findet am Dienstag, 5. September 2018, ab 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Chorweiler statt [4].

Wir sehen uns auf der Straße, wir sehen und bei den Stadtgesprächen, wir sehen uns im AZ! KEIN Tag ohne Autonomes Zentrum!

[1] https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/koelner-perspektiven-2030-6
[2] dem Autonomen Zentrum liegen Bild- und Tonaufnahmen der Zusage von OB Reker vor
[3] Vorlagen Nummer 1906/2018
[4] https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/freizeit-natur-sport/veranstaltungskalender/koelner-perspektiven-2030-7