„Reise ins Ungewisse“ – Seenotrettung hautnah mit Mission Lifeline e.V.

Wann:
14. September 2018 um 20:00 Europe/Berlin Zeitzone
2018-09-14T20:00:00+02:00
2018-09-14T20:15:00+02:00
Wo:
Autonomes Zentrum Köln

++ Solikonzert und -party für Mission Lifeline ++

Datum: Freitag, 14.09.2018

Einlass: ab 20 Uhr

Ab 22 Uhr:
HC Baxxter
(https://hcbaxxter.bandcamp.com/)
Snarg
(https://snarg.bandcamp.com/)
Tathandlung
(https://tathandlung.bandcamp.com/)
Björn Peng
(http://www.p3ng.de/)

Ab 02 Uhr: D_Jane Cocolores

Ort: Autonomes Zentrum Köln, Luxemburger Straße 93, 50939 Köln

Eintritt: Spende, Richtwert: 3-5€ oder mehr, wer mag!

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++ Europa bleibt weiter ein mieses Stück Scheiße! ++

Aus diesem und einigen anderen unerklärlichen Gründen wird Seenotrettung im öffentlichen Diskurs immer weniger als die notwendige Folge staatlichen Versagens betrachtet, sondern diffamiert und kriminalisiert. So musste die Lifeline fast eine Woche mit 239 geretteten Menschen an Bord durch das Mittelmeer schippern, da ihnen die Einfahrt in verschiedene europäische Häfen verwehrt blieb.

Da diese Umstände schon traurig genug sind hat sich die Party Crew Against Frontiers dafür entschlossen die Mission Lifeline mit einer kleinen Spende zu unterstützen und gleichzeitig diesen Zweck mit ordentlich guter Laune und Feierei in diesen tristen Zeiten zu verknüpfen

Das Line-up für das Fest der Solidarität und Feierei könnte kaum passender sein. Zunächst wird euch Snarg mit ihrem 8-bit-hardcore-punk einheizen. Mit Themen über Freundschaft, Träume und Fragen über die Zukunft, spiegeln sie sicher gewohnt kritisch vielen von uns die Gedanken unseres Alltags wieder. Bleibt nur zu hoffen, dass Sie nach ihrer langen Reise noch genug Kraft haben sich zu beschweren!

Der zweite Act des Abends nimmt kein Blatt vor den Mund, steht heimlich auf Iron Maiden und verwöhnt uns mit feinstem Electropunk. Tathandlung wird sich untermauert von stampfigen Beats an den hiesigen Verhältnissen, Deutschtümelei und fehlgeleiteten „Linken“ abarbeiten, bis die armen kleinen Deutschen aufhören zu jammern und verstehen, dass ihr „wir“ die Hölle ist.

Bei Snarg noch an der Gitarre, wird sich das bekannte Gesicht mit den rosa Haaren ein zweites Mal auf der Bühne zeigen und in gewohnter Manier mit den Tanzwütigen zusammen abzappeln bis hin zur völligen Erschöpfung. Die Rede ist natürlich von HC Baxxter der in seiner jungen aber zurecht erfolgreichen Rave-Riot-Karriere nun bereits das vierte Mal zu uns nach Köln kommt. Im Gepäck wie immer neben ganz viel Hass auf die Zustände, auf diese Menschen und dieses Land auch ganz viel Liebe für die Leute, die mit ihm Seite an Seite für mehr Gerechtigkeit kämpfen, auf der Tanzfläche abzappeln und in seinem Leben zu ihm stehen.

Als viertes haben wir die große Ehre Björn Peng auf unserer Bühne willkommen heißen zu dürfen. Noch immer sieht er bei den Deutschen das Böse in den Augen und reist in der Hoffnung sie mögen ihn nicht erblicken durch die Clubs, AZs und Kellerlöcher dieses Flecken Erde und lässt uns teilhaben an seinem Dark Rave mit Pöbelcharakter. Er klärt uns auf über den 3. Weltkrieg, Discoziative Identitätsstörungen und abgesägte 22er namens Jill.

Ja und wenn wir Glück haben wird auch endlich die Frage beantwortet, wer denn nun eigentlich den Zucker verstreut hat.
Den Abend abrunden und abschließen wird DJane Cocolores. Wie man ihren musikalischen Stil bezeichnet ist an sich egal. Ob nun Trash, 90er oder Happy Hardcore, der Abend wird mit guter Laune enden und ihr werdet sehen, obwohl eure Beine euch schon gar nicht mehr tragen wollen, hier bleibt kein Fuß ruhig stehen.

Im Sinne eines Soliabends wird alles was über die Fixkosten hinaus geht der Mission Lifeline zu Gute kommen. Daher erscheint zahlreich und bringt doch als Spende für die Bands und die Mission Lifeline 8 bis 12 Euro mit und das was ihr dem AZ für eure Getränke geben wollt.

Damit ALLE Beteiligten eine schöne Feier haben, haben wir neben Nazikacke, Rassismus, Antisemitismus und anderen gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeiten auch kein Bock auf dämliches Rummackern oder anderes grenzüberschreitendes Verhalten. Wer auf die Grenzen der anderen scheißt, kann seinen Haufen vor der Tür weiter legen.