Info- & Mobi-Veranstaltung zum bundesweiten Antifacamp 2012

Am Dienstag, den 14. August 2012 um 19:00 Uhr werden im Autonomen Zentrum Köln, Wiersbergstraße 44 in Köln-Kalk Referent_innen über das Camp, seine Absichten und Ziele, sowie über den “Nationalen Antikriegstag” und die geplanten Gegenaktionen informieren.

Dortmund ist nicht nur bekannt als die Stadt des mehrmaligen Meisters im Herrenfußball, sondern leider auch für seine Neonaziszene mit bundesweiter Ausstrahlung. Zwei rechtsradikale Gruppen deklarieren Dortmund als “ihre Stadt” und versuchen mit Übergriffen gegen vermeintliche Linke oder “Nicht-Deutsche” den Mythos des “Nazi-Stadtteils Dorstfeld” aufrecht zu erhalten. Das für Ende August geplante, bundesweite Antifacamp in Dortmund tritt an, genau diesen Zustand zu entmystifizieren.

Jahrelang verhinderte eine Stadtpolitik des Wegschauens und Ignorierens des Problems einen antifaschistischen Umgang mit der Situation. Während sich die Nazis die letzten Jahre in Sicherheit wiegen konnten, wurden antifaschistische Aktivitäten immer wieder von der Polizei und der Stadt kriminalisiert. Nicht zuletzt dadurch konnte sich eine Szene in Dortmund-Dorstfeld festsetzen, welche bundesweit stark vernetzt ist. Ihr jährlicher “Nationaler Antikriegstag” am ersten Septemberwochenende ist nach Dresden zum wohl bundesweit bedeutendsten, kontinuierlichen Neonazi-Event geworden.

In den Wochen vor ihrem Aufmarsch organisieren die Rechten so genannte “Aktionswochen”, in denen sie ihre Propaganda verteilen und für ihren Aufmarsch werben. Autonome und antifaschistische Gruppen aus NRW und dem Bundesgebiet finden den Status quo in Dortmund unerträglich und organisieren deshalb ein antifaschistisches Camp in Dortmund, um den Nazis ihren Raum zu nehmen und ihnen die Aktionswochen zu versauen.

Weitere Infos findet ihr unter www.antifacamp.org und natürlich am Dienstag, den 14. August 2012 um 19:00 Uhr im Autonomen Zentrum Köln, Wiersbergstraße 44 in Köln-Kalk.
Zugehörige Artikel

Website des bundesweiten Antifa-Camps in Dortmund
Website des Autonomes Zentrums Köln