Crypto-Workshop und Jahresabschlusskneipe für Frauen, Lesben, trans* und inter* Personen

fl[ti]*Crypto Workshop in der Nantokabar (mitbringen: 8GB USB Stick) und Konzert und Kneipe mit leckerem Essen, veganen Waffeln, Glühwein und Punsch zugunsten von Projekten für/von/und mit Migrant*innen und Geflüchteten in Calais und Dunkerque.

Kommt vorbei und bringt eure fl[ti]* friends mit!

14 – 17 Uhr Crypto Workshop (weitere Infos u.s.)

18 Uhr Offenes fl[ti]* Tag im AZ Plenum, für alle die Lust und Interesse haben, diesen monatlichen Tag (mal) mitzugestalten

Ab 20 Uhr Jahresabschlusskneipe mit KüFfl[ti]*, frischen veganen Waffeln, Glühwein & Punsch

21 Uhr ein queer-feministisches akustik rotzpop Konzert von Lisarrr (https://de-de.facebook.com/Lisarrriot/)

Crypto-Workshop:
In Zeiten von zunehmend flächendeckender Überwachung, nicht nur in den immer „smarter“ werdenden Städten, sondern auch im Netz, müssen wir lernen unsere Privatsphäre aktiv zu schützen. Bei der Veranstaltung wollen wir uns mit verschiedenen Maßnahmen auseinandersetzten, die wir ergreifen können, um uns der staatlichen Kontrolle ein Stück weit zu entziehen und politisch handlungsfähig zu bleiben. Zunächst wollen wir versuchen eine Herangehensweise an das Thema digitaler Sicherheit zu finden und uns einen Überblick zu verschaffen. Gemeinsam wollen wir der Überforderung und Verwirrung entgegenwirken, die oft mit Fragen von Überwachung und Schutzmaßnahmen einhergehen. In einem Vortrag wird dann auf konkrete Maßnahmen und technische Möglichkeiten und Programme eingegangen. Anschließend gibt es die Möglichkeit sich vor Ort einen tails-Stick zu erstellen. Hierfür muss ein USB Stick mit mindestens 8GB mitgebracht werden.

Spenden für Calais:
Calais und Dunkerque (in Nordfrankreich) sind Transitorte für Migrant*innen und Geflüchtete auf der Weiterreise von Nordfrankreich nach Großbritannien. Aufgrund der Grenzkontrollen wird für viele der Weg
nach Großbritannien massiv erschwert. Die Menschen leben unter prekären Lebensbedingungen und erleben täglich Polizeigewalt. Seit der Räumung des „New Jungle“ vor zwei Jahren, in dem ca. 7000 Menschen in selbstaufgebauten Strukturen zu der Zeit gelebt haben, ist die Situation noch prekärer geworden. Derzeit leben in diesem Gebiet ca. 1700 Menschen, teilweise ohne Zelt und warme Kleidung. Die gesammelten Spenden sollen an die Menschen und Projekte vor Ort gehen, welche die Migrant*innen und Geflüchteten direkt, beispielsweise mit Zelten, Kleidung, warmen Mahlzeiten, etc. unterstützen.
Wir sammeln auch Sachspenden für Calais! Also gerne Regenjacken, große Schuhe, Schlafsäcke und Decken mitbringen!