[ _ fill in the blanks] – Vortrag von Charlie Kaufhold mit anschl. Diskussion

Wann:
29. November 2016 um 18:00 – 22:00 Europe/Berlin Zeitzone
2016-11-29T18:00:00+01:00
2016-11-29T22:00:00+01:00
Wo:
Autonomes Zentrum Köln
Luxemburger Str.
51149 Köln
Deutschland
Preis:
Eintritt frei
Kontakt:
AG [cgn]

Antifeminismus in der Neuen Rechten
Die Neue Rechte legt zu. Besonders sichtbar ist derzeit die AfD, die immer wieder enorme (Wahl-)Erfolge verbuchen kann. Aber auch andere neurechte AkteurInnen schaffen es immer mehr, Diskurse entsprechend ihren politischen vorstellungen zu beeinflussen.

Antifeminismus ist dabei ein zentrales Bindeglied, menschenverachtende Positionen auch über das rechte Spektrum hinaus anschlussfähig zumachen. So fordert die AfD bspw. in ihrem Parteiprogramm die Stärkung des „traditionellen Familienmodells“, d.h. die Reduzierung der Frau* auf die Rolle der Mutter und Hausfrau. Die „Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung“ solle gesteigert werden: „Mehr Kinder statt Masseneinwanderung“. Hierbei wird die Verwobenheit von antifeministischen und rassistischen Positionen deutlich.

In dem Vortrag wird ein Überblick über den Antifeminismus der Neuen Rechten in Deutschland gegeben. Die Relevanz der antifeministischen Bezüge für das Erstarken der Bewegung werden analysiert und zur Diskussion angeregt, wie wirkungsvolle Gegenstrategien aussehen können.

Charlie Kaufhold lebt in Berlin, ist aktiv in antikapitalistischen und queer-feministischen Zusammenhängen und hat (u.a.) Gender Studies studiert. Im September 2015 ist von ihr das Buch „In guter Gesellschaft? Geschlecht, Schuld und Abwehr in der Berichterstattung über Beate Zschäpe“ bei Edition Assemblage erschienen.
Organisiert und durchgeführt zusammen mit dem Feministischen Arbeitskreis Köln FAK